Hintergrund

Hintergrund


Psychologische Fragen der Betreuung von Notfallpatienten und Angehörigen im Zivil- und Katastrophenschutz sind nicht neu und gewinnen mit jedem neuen Großschadensereignis oder Katastrophenfall an Aufmerksamkeit.

Zunehmend werden auch die psychischen Belastungen von Einsatzkräften im Katastrophenschutz thematisiert.

In den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sowie durch Anbieter-Organisationen der Psychosozialen Notfallversorgung wird bundesweit eine zunehmende Anzahl an Konzepte für die psychosoziale Unterstützung für die Einsatzkräfte erarbeitet, in der Ausbildung vermittelt und in der Praxis realisiert.

Darüber hinaus arbeiten Notfallseelsorge und Notfallpsychologie an einer gründlichen Fundierung und Qualitätssteigerung ihrer Beiträge zur psychosozialen Notfallversorgung.

Entsprechende Konzepte und Praxisangebote weisen u.a. auf struktureller und qualitativer Ebene jedoch eine starke Heterogenität auf, bundesweit harmonisierte Mindeststandards für die Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie die strukturelle Einbindung in die Führungsstruktur des Katastrophenschutzes existieren nicht. Im Einsatzfall kann das Auswirkungen auf die Qualität der Psychosozialen Notfallversorgung von Einsatzkräften haben, die im Rahmen von Großschadens- und Katastrophenlagen eingesetzt werden (Über-, Unter- oder Fehlversorgung).


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